Brennnessel: Ein verhasstes Unkraut oder eine Heilpflanze?

27. April 2018 12 Von BallesWorld

Die Brennnessel wird in fast allen Gärten als Unkraut bekämpft, meist erfolglos. Sie ist ein wahrer Überlebenskünstler und spätestens im nächsten Jahr ist sie wieder da.

Dabei sollte man sie hegen und pflegen, denn sie ist seit Jahrhunderten als Heilpflanze bekannt. Anwendungsgebiete für diese Heilpflanze gibt es viele. Wissenschaftlich erwiesen ist die Hilfe bei Arthrose, Arthritis, Prostatabeschwerden, entzündlichen Darmbeschwerden und und und.

Heute nur ein Beispiel für die Vielfältigkeit der Heilpflanze Brennnessel, andere Tipps folgen in Kürze.

Brennnesseltee bei Harnwegsinfekten.

Bei Harnwegs-und Prostataerkrankungen kommen die sog. wassertreibenden Mittel (Aquaretikum) zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Heilpflanzen, die zur Durchspülung der Harnwege verordnet werden und auf diese Weise krankheitserregende Keime ausleiten.

Die Brennnessel ist ein solches Aquaretikum. Der hohe Kaliumgehalt sorgt für einen basischen und verdünnten Urin mit einer Steigerung des Harndrangs, was letztendlich zu einer kürzeren Verweildauer der Bakterien im Körper führt.

Brennnesseltee über den Tag verteilt getrunken ist das Mittel der Wahl bei Harnwegsinfekten und einer Reizblase.

  • 1 TL Brennnesseltee mit 200 ml kochendem Wasser übergießen ca 10 min ziehen lassen.

Brennnesseltee in Bioqualität gibt es zum Preis von 5-6,-€ pro 100 Gramm im Fachhandel, Reformhäusern und im Internet zu kaufen.