Der Einjährige Beifuß-Artemisia annua – die Königin der Heilpflanzen

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Was haben die Anwender der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM und meine Mutter gemeinsam? Artemisia annua!

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Artemisia annua ist in der chinesischen Volksmedizin schon seit 2000 Jahren bekannt und hat in letzter Zeit vor allem als Malaria-Mittel Aufmerksamkeit erlangt. Die Wirksamkeit von Artemisia annua gegen Malaria ist weltweit belegt durch Hunderttausende, die allein durch diesen Pflanzenextrakt von Malaria geheilt worden sind.

Aber Die Pflanze kann noch viel mehr. In China wird sie bereits seit Hunderten von Jahren erfolgreich gegen Parasiten, Bakterien, Viren und Pilze sowie zur Stabilisierung des Immunsystems eingesetzt. So wurde Artemisia annua schon vor 2000 Jahren nicht nur erfolgreich bei Malaria und Fieber eingesetzt, sondern auch zum Desinfizieren von Wunden, bei Verdauungsstörungen, Hämorrhoiden, Infektionen jeder Art, Gelenkbeschwerden, Hautproblemen und sogar als Krebsheilmittel. Mittlerweile ist die breite Heilkraft der Pflanze in mehr als 500 wissenschaftlichen Studien nachgewiesen worden.

Es sind vor allem die essenziellen Öle in der Artemisia-Pflanze, die eine antibakterielle und antifungizide (Pilze oder Sporen abtötende) Wirkung zeigen. Antioxidativ wirkende Bestandteile der Artemisia-Blätter sind vor allem Polyphenole. Letztere wirken außerdem positiv bei Beschwerden des Verdauungssystems, zu hohem Cholesterinspiegel, Wassereinlagerungen und Fettleber.

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Wenn meine Mutter Bauchschmerzen hat, trinkt sie einen Pelin Tee. Pelin ist der mazedonische Namen für Beifuß.


Zutaten für einen Tag:

  • 150 ml Wasser
  • 3 Blätter Artemisia annua

Zubereitung:

Die Blätter der Artemisia annua (Pelin) waschen, in eine Kanne geben und mit dem kochenden Wasser übergießen. 5-10 min ziehen lassen.

3 mal täglich je 50 ml des Tees vor dem Essen trinken. OHNE Zucker.

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In der Regel klingen die Bauchschmerzen sehr schnell ab. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, muss man sowieso zum Arzt gehen, aber das muss ich Euch ja nicht erzählen.

8 Kommentare

  1. Der Beifuß ist die einzige Pflanze, gegen die ich laut uraltem Testergebnis allergisch bin.
    Gestern kam etwas Sturm bei uns auf und zum ersten Mal bekam ich diese Allergie tatsächlich ziemlich zu spüren. Was wohl auch an der ewigen Hitze und entsprechenden Trockenheit liegt.
    Für mich also nicht wirklich eine Königin der Heilpflanzen, aber dein Bericht dazu und als Küchenkraut ist er wirklich klasse!😉
    Liebs Grüßle von Hanne und hab noch einen schönen Tag 🌻🍀

    • Das tut mir sehr leid für Dich, denn die Pflanze ist wirklich toll. Dir auch einen schönen Tag.
      Liebe Grüße Balle

    • Ich habe mir mal mit Wermuth (Artemisia absinthium) eine Magenschleimhautentzündung wegbehandelt. Seitdem ist die Wildform, der gemeine Beifuss (Artemisia vulgaris, der andere wächst bei uns nicht), immer in meinem Garten. Meine Nachbarin nennt es Unkraut, ich nenne es Heilpflanze. Die Wirkungen sind ähnlich wie beim Artemisia annua, vielleicht nicht ganz so stark, aber dann braucht man doch nicht immer in die Apotheke zu gehen … 😉

      • Guten Morgen meine Liebe,
        Es ist schön Deine Bestätigung zu lesen. Die Artemisia annua wächst auch nur in wärmeren Gefilden, leider.
        Ich wünsche Dir einen ruhigen Tag.
        Bis bald Balle

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