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    Der Kartoffelbaum

    Heute möchte ich Euch eine kleine Geschichte erzählen. Viele Geschichten beginnen mit: „Es war einmal…“ und enden mit „ und wenn sie nicht gestorben sind…“.

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    Bei mir ist das etwas anders, denn ich will kein Märchen erzählen. Aber die Entstehungsgeschichte der Kartoffelbäume muss ich kurz los werden.

    Abwechslung ist bei mir sehr wichtig und erfreut sich großer Beliebtheit bei meiner Familie. Heute war mir nach Kartoffeln aus dem Backofen, aber dann geht es los: geschält, ungeschält, geachtelt, gewürfelt, geschnitten, gestiftelt, in Scheiben, gekocht, ungekocht, mariniert, unmariniert… (und wenn sie nicht gestorben sind…).

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    Vieles davon kommt öfter auf den Tisch und das eine oder andere habe ich hier schon vorgestellt. Die erste Idee einer neuen Form war stapeln, aber langweilig. Also weiter überlegt und diskutiert. Zu guter Letzt sind wir beim Baum gelandet. Ab ins Netz und nach einem Beispiel gesucht, aber es gibt viele Einträge für Kartoffelbaüme. Von den 4750 Einträgen befasst sich einer mit einem Kartoffelbaum und der Rest mit ENZIAN. Ich habe es nicht glauben wollen, aber es ist so. D.h. es gibt jetzt zwei Kartoffelbäume. Den ersten in Hürtgenwald in der Eifel. Dort steht ein richtiger Baum, an dem wegen einer Wette Kartoffel aufgehängt worden sind. Und viele kleine Kartoffelbäume gibt es ab sofort bei BallesWorld.

    Damit genug der Geschichte und ab zum Rezept.

    Rezepte


    Der Kartoffelbaum

    5 von 1 Bewertung
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    Die Weltersten Kartoffelbäume bringen den Herbst in seiner schönsten Form direkt auf den Teller, wie immer in einer bebilderten Schritt für Schritt Anleitung.
    Zubereitungszeit: 40 Minuten
    Backzeit: 20 Minuten
    Gesamt: 1 Stunde
    Portionen: 2 Personen
    Autor: BallesWorld

    Zutaten

    • 9 Kartoffelmittelgroß
    • 11 ZahnstocherHolz (9 für die Bäume, 1 zum Vorbohren und 1 als Ersatz 🙂 )
    • 1 TL Salz
    • 1 TL Gemüsebrühe
    • 1 TL Pfeffer
    • 1 TL Paprika Pulvermild
    • 1 Bund Rosmarin
    • 3-4 EL Olivenöl
    • 4-5 EL Parmesangerieben
    • 3-4 Zehen Knoblauchwer mag.

    Anleitungen

    • Aus dem Olivenöl, dem Salz, der Gemüsebrühe, dem Pfeffer und dem Paprikapulver eine Marinade rühren.
    • Die Kartoffeln schälen und waschen.
    • Die Kartoffel genau in der Mitte halbieren. Jede Hälfte in 4 gleichmäßig dicke Scheiben (3-5 mschneiden. Die beiden Enden der Kartoffel ergeben einmal den Fuß des Baumes und zum anderen die Krone.
    • Jetzt geht die Bastelei los. Das erste Ende der Kartoffel mir der Schnittfläche auf die Arbeitsplatte legen und einen Zahnstocher genau mittig hineindrücken. Aber vorsichtig, wir haben nur einen als Ersatz :)!
    • Den Fuß, oder besser die Wurzelscheibe des Baumes, mit der Marinade bestreichen.
    • Eine der beiden großen Scheiben nehmen, mit dem Zahnstocher zum Vorbohren, außerhalb der Mitte ein Loch bohren und dann auf den Fuß setzen. Mit Marinade bestreichen und mit etwas Käse bestreuen.
    • Den Parmesan habe ich eingesetzt, weil wir jetzt Herbst haben und dadurch die Bäumchen schön goldbraun werden.
    • Die zweite große Scheibe nehmen, außermittig vorbohren, aufsetzen und zwar zur anderen Seite, marinieren und mit Käse bestäuben.
    • Mit den kleineren Scheiben auch so verfahren. Zuletzt die Kartoffelspitze als Krone aufsetzten. Abschließend Rosmarinnadeln auflegen oder zwischen die Scheiben stecken.
    • In eine kleine Auflaufform setzen.
    • Anschließend die Bäume 2 bis 9 zusammensetzen. Wer möchte kann natürlich die Kartoffeln vorab marinieren und dann die Bäume zusammenbauen.
    • Den Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Gravorheizen.
    • Wer mag kann noch etwas Olivenöl, Knoblauch und Rosmarinzweige in die Auflaufform geben.
    • Die Bäumchen in den vorgeheizten Ofen geben und in 20-25 min backen.
    • Aus dem Backofen nehmen und servieren. Ihr erhaltet eine wunderbare Beilage oder bei größerer Stückzahl auch ein vegetarisches Hauptgericht.
    Gericht: Beilage
    Land & Region: Deutsch
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    Schritt für Schritt Anleitung


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    Aus dem Olivenöl, dem Salz, der Gemüsebrühe, dem Pfeffer und dem Paprikapulver eine Marinade rühren.

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    Die Kartoffeln schälen und waschen.

    Die 1. Kartoffel genau in der Mitte halbieren. Jede Hälfte in 4 gleichmäßig dicke Scheiben (3-5 mm) schneiden. Die beiden Enden der Kartoffel ergeben einmal den Fuß des Baumes und zum anderen die Krone.

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    Jetzt geht die Bastelei los. Das erste Ende der Kartoffel mir der Schnittfläche auf die Arbeitsplatte legen und einen Zahnstocher genau mittig hineindrücken. Aber vorsichtig, wir haben nur einen als Ersatz :)!

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    Den Fuß, oder besser die Wurzelscheibe des Baumes, mit der Marinade bestreichen.

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    Eine der beiden großen Scheiben nehmen, mit dem Zahnstocher zum Vorbohren, außerhalb der Mitte ein Loch bohren und dann auf den Fuß setzen. Mit Marinade bestreichen und mit etwas Käse bestreuen.

    Den Parmesan habe ich eingesetzt, weil wir jetzt Herbst haben und dadurch die Bäumchen schön goldbraun werden.

    Die zweite große Scheibe nehmen, außermittig vorbohren, aufsetzen und zwar zur anderen Seite, marinieren und mit Käse bestäuben.

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    Mit den kleineren Scheiben auch so verfahren. Zuletzt die Kartoffelspitze als Krone aufsetzten. Abschließend Rosmarinnadeln auflegen oder zwischen die Scheiben stecken.

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    In eine kleine Auflaufform setzen.

    Anschließend die Bäume 2 bis 9 zusammensetzen. Wer möchte kann natürlich die Kartoffeln vorab marinieren und dann die Bäume zusammenbauen.

    Wer mag kann noch etwas Olivenöl, Knoblauch und Rosmarinzweige in die Auflaufform geben.

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    Den Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen.

    Die Bäumchen in den vorgeheizten Ofen geben und in 20-25 min backen.

    Aus dem Backofen nehmen und servieren. Ihr erhaltet eine wunderbare Beilage oder bei größerer Stückzahl auch ein vegetarisches Hauptgericht.

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    Die Kartoffelbäumchen bringen die Herbststimmung direkt auf den Teller und die deftige Gewürzmischung mir dem leichten Knusper der Parmesan-Kartoffelscheiben unterstreicht dies noch.

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    Guten Appetit!

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    29 Kommentare

    1. Man sagt ja immer „Das Auge isst mit“. Bei diesem und deinen anderen tollen Gerichten, wären meine Augen bald überfuttert. Unbeschreiblich schön dekoriert alles. 🙂
      LG Alexander

      • Der Geschmack ist das Problem, sie halten nicht lange. Sie verschwinden ganz schnell vom Tisch, als ob sie Flügel hätten und meine Jungs grinsen zufrieden.

        Liebe Grüße
        Balle

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