Die unbekannte Seite des Granatapfels

4. Mai 2018 0 Von BallesWorld

Über die sehr positiven Eigenschaften des Granatapfels ist schon viel geschrieben und geredet worden.

Bei einer Türkeirundreise zum Beispiel hat uns der Reiseführer bei fast jedem Stopp zu einem Glas Granatapfelsaft eingeladen. Um uns das schmackhaft zu machen, sprach er immer von einem Glas rotem Viagra. Die grandiosen Eigenschaften des Granatapfels werde ich in einem späteren Beitrag noch darlegen.

Was machen die meisten zu Hause, sie genießen die leckeren Kerne und schmeißen den Rest-die Schalen- in den Müll.

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Meine Mutter hat dies nie gemacht. Sie sagte: Wir brauchen die noch.

Bestimmt hatte jeder von uns schon einmal einen Darmkatarrh, sprich Durchfall. Die Naturarznei dagegen heißt: getrocknete Granatapfelschalen.

Nochmal zum Anfang. Man schält den Granatapfel, wie man das ohne Spritzer macht erfahrt ihr später, genießt die Kerne und legt die Schalen an einem trockenen Platz zum Trocknen. Bei Bedarf kocht man aus den Schalen einen Tee. Wenn ich ehrlich bin, schmecken tut er nicht, aber er hilft. Verfeinern kann man ihn mit etwas Honig, dann lässt er sich auch ohne Probleme trinken.

Die getrockneten Schalen bewahren wir in einem Glas -luftdicht- auf.

Titelbild

Rezept:

  • Granatapfelschale ca. 4 mal 5 cm
  • 250 ml Wasser

Beides zusammen in einem Topf zum Kochen bringen, von der Herdplatte ziehen und ca. 15 min ziehen lassen. Abschütten, mit Honig süßen und lauwarm trinken. Bei mir war nach einem Glas alles wieder ruhig.