Freiburg – mehr als Münster und Bächle

29. Juni 2018 12 Von BallesWorld

Freiburg im Breisgau-eine Stadt mit Flair und Geschichte. Die erste urkundliche Erwähnung von Freiburg datiert aus dem Jahre 1008! Freiburg hat somit seine 1000 Jahr-Feier schon lange hinter sich. Das die Stadt eine sehr wechselvolle Geschichte durchlebt hat, kann sich jeder denken und ich möchte Euch auch nicht zutexten. Aber ein paar Informationen möchte ich Euch doch vermitteln.

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Freiburg hat auch heute noch einige bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten, wie das Freiburger Münster und die Freiburger Bächle. Es wären bestimmt noch mehr, wenn nicht am 27.11.1944 die Royal Air Force die Altstadt weitestgehend zerstört hätte. Neben 2800 getöteten Bewohnern wurden fast alle Gebäude der Altstadt durch einen Feuersturm zerstört. Nur nicht das Münster und einige Gebäude in unmittelbaren Nachbarschaft des Münsters.

Das Freiburger Münster ist die im überwiegend gotischen Stil erbaute Stadtkirche von Freiburg. Sie wurde von etwa 1200 bis offiziell 1513 erbaut. Da Freiburg seit 1827 Bischofssitz ist, ist sie formell eine Kathedrale, wird aber aus Tradition weiterhin Münster genannt. Der markante Turm ist 116 m hoch und bietet in 70 m Höhe eine Aussichtsplattform an. Der Turm wurde um 1330 fertiggestellt und gilt als der schönste Turm auf Erden.

Eine weitere einmalige Sehenswürdigkeit sind die Bächle. Die erste urkundliche Erwähnung der Bächle stammt aus dem Jahr 1220. Die mit dem Wasser der Dreisam gespeisten Bächle befinden sich in den meisten Straßen der Altstadt. Die Gesamtlänge der Bächle beträgt 15,5 Kilometer.

Weitere Gebäude, die die letzten Jahrhunderte überstanden haben sind das Historische Kaufhaus, zwei Stadttürme und die Alte Wache.

Das Historische Kaufhaus von 1532 mit prächtigen Skulpturen habsburgischer Herrscher fällt auf durch seine ochsenblutrote Farbe, die mit farbigen Ziegel gedeckten Ecktürmchen und seine Treppengiebel.

Die beiden noch von der mittelalterlichen Stadtbefestigung erhaltenen Tortürme prägen das Bild der Innenstadt. Das ältere der beiden das Martinstor wurde 1901 um fast das Dreifache auf 60 Meter erhöht und erhielt einen Dachaufbau im Stil des 15. Jahrhunderts. Das zweite Tor, das Schwabentor, wurde ebenfalls 1901 auf fast doppelte Höhe aufgestockt und mit durchbrochenen Treppengiebeln im Stil norddeutscher Stadttürme versehen.

Sehr zu empfehlen ist ein gemütlicher Aufstieg vom Schwabentor bis zum Kanonenplatz auf dem Schlossberg. Man wird mit einem grandiosen Ausblick auf die Altstadt von Freiburg und das Umland belohnt.

In Freiburg gibt es viele schönen Plätze und Straßen, versehen mit guter Gastronomie und schönen Geschäften. Die Konvikt Str. vom Schwabentor in Richtung Erzdiözese hat mich begeistert und kann ich jedem Freiburg Besucher ans Herz legen.

Leider war das vorerst der letzte Bericht von unserem Aufenthalt im Hochschwarzwald. Wir haben nette Leute kennengelernt, fantastische Natur genossen und unseren Accu wieder aufgeladen.