Kräutertees-Uralte Naturmedizin

Wenn ich an meine Kindheit denke, fällt mir ein, dass meine Oma oder meine Mutter bei gesundheitlichen Problemen fast immer einen Kräutertee gemacht haben. Auch heute ist das noch so. Hat jemand in der Familie ein Zipperlein, gibt es den entsprechenden Tee.

Dieses Wissen um die Naturarzneien gibt meine Mutter an mich weiter und ich möchte Euch daran teilhaben lassen. Deshalb gibt es in lockerer Folge Gesundheitstipps zum großen Thema Kräutertees.

Heute möchte ich Euch einen Tee vorstellen, der den Blutdruck senken soll, nämlich den.

Petersilie-Sellerie-Tee

Viele von uns kennen Petersilie nur als Dekoration auf dem Teller und wissen nicht, dass sie eine Vitalstoffbombe auf dem Teller haben. Naturheilkundler bezeichnen Petersilie als Nahrungsergänzungsmittel und das stimmt, wenn ich alle Vorteile der Petersilie hier aufzählen würde, würde ich mir die Finger wund schreiben.

Petersilie ist ein Aquaretikum, d.h. es kommt zu einer höheren Harnausscheidung und dadurch werden die Harnwege besser ausgespült, was wiederum eine Senkung des Blutdruckes zur Folge haben soll.

Ähnliches gilt für Sellerie. Sellerie ist nicht nur ein Suppengemüse, sondern wird schon seit Jahrtausenden als Heilpflanze eingesetzt. Die Ägypter setzten Sellerie gegen Gicht und Rheuma ein und in der Traditionellen chinesischen Medizin wird und wurde Sellerie gegen hohen Blutdruck eingesetzt.

00000PORTRAIT_00000_BURST20180427140528118

Zutaten für 1 l Tee:

  • 2 – 3 EL frische Petersilie-bei getrockneter entsprechend weniger

  • 1 Stück Staudensellerie 5-8 cm

Zubereitung:

Die Zutaten in kleine Stücke schneiden und mit dem kochenden Wasser übergießen und mehr als 8 min ziehen lassen. Abkühlen lassen und genießen.

Den Tee kann man auch ohne Zucker trinken, dann schmeckt er nach Gemüsebrühe 😉

Du magst vielleicht auch

12 Kommentare

  1. Danke für den Tipp, den Tee mache ich mal für meinen Partner, könnte ihm helfen. 🙂
    Ich hab auch einen Tipp: Bei uns im Garten wächst viel Pfefferminze, ich mach jeden Tag einen leckeren Tee aus 3-4 Blättern, die ich einfach in einen Teefilter lege. Gestern nahm ich diesen Teebeutel und legte ihn nach dem Ziehen auf eine Wunde, die seit 2 Tagen nässte und nicht heilen wollte. Ich drückte es ein paar Minuten lang leicht an, danach war die Wunde sauber und sie trocknete ab. Nun hat sich endlich Schorf gebildet. Wie ein Zaubermittel!

      1. Das freut mich sehr und ich hoffe, der Tee schmeckt Dir.
        Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag 🙂

  2. Da geht es mir genau wie deiner Mutter und deiner Oma, Kräutertees werden gezielt eingesetzt. Das heisst bei mir aber auch, dass Kräutertee nichts ist, was man jeden Tag nur so als Getränk trinkt, für mich ist das Medizin.

Kommentar verfassen