Mekici

Ein tolles und altes Rezept aus meiner Heimat Mazedonien

In den Balkanländern und den osteuropäischen Ländern werden sehr oft Gerichte aus frittiertem Teig  gegessen. Sie tragen selbstverständlich andere Namen und das Rezept variiert natürlich, aber die Gerichte sind in der Regel alle köstlich.

Was haben Mekici aus Mazedonien, Knieküchle aus Franken, Schmalzkuchen aus Norddeutschland, Langos aus Ungarn, Tschebureki aus Russland und Fasnachtskiechli aus der Schweiz gemeinsam?

Es handelt sich um in Fett ausgebackenem Teig mit oder ohne Füllung, mit oder ohne Belag.

So unterschiedlich die einzelnen Essgewohnheiten und Traditionen sind, so unterschiedlich sind auch die einzelnen Rezepte, aber eines habe alle gemeinsam: Sie sind in der Regel alle köstlich.

Ich möchte Euch das Rezept meiner Mutter vorstellen. Sie hat dieses Gericht von ihrer Mutter übernommen und im Laufe der Jahrzehnte viel viel Liebe in dieses Gericht investiert. Von ihr habe ich auch gelernt, dass man mit einfachen naturbelassenen Produkten und viel Liebe zum Produkt und der Familie fantastisch kochen kann.

Es handelt sich um ein sehr variables Gericht. Heute stelle ich Euch die Speck Variante vor. Man kann selbstverständlich den Speck weglassen und hat eine vegetarische Variante, oder man ersetzt den Speck durch Käse, oder man benutzt Feta etc. Dem eigenen Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt.

Rezept


Mekici Rezept

Mekici

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Sie erfahren in einer Schritt für Schritt Anleitung wie man mit einfachen Zutaten ein köstliches und vielfältig einsetzbares Gericht zubereitet.
Zubereitungszeit: 1 Stunde
Gehzeit I Bratzeiz: 45 Minuten
Gesamt: 1 Stunde 45 Minuten
Portionen: 20 Stück
Kalorien (1 Portion): 249.7kcal

Zutaten

  • 1000 g Mehl
  • 3 Eier
  • 250 ml Wasser
  • 300 ml Milch
  • 1 P Hefe7g, trocken
  • 1 P Backpulver
  • 50 ml Sonnenblumenöl
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 250 g gewürfelter Schinkenspeck
  • Sonnenblumenöl zum Ausbacken

Anleitungen

  • Milch, Wasser (beides lauwarm) und Öl in eine Rührschüssel geben.
  • Das Mehl durch ein Sieb in die Schüssel einbringen. Hefe, Salz, Zucker, Backpulver und die Eier ebenfalls in die Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten oder von der Küchenmaschine kneten lassen.
  • Abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig sollte sich in etwa verdoppeln.
  • Die Arbeitsfläche bemehlen und mit einem großen Löffel eine Portion Teig aus der Schüssel nehmen. Man kann auch sagen, eine Handvoll Teig abnehmen.
  • Diese Kugel auf der Arbeitsfläche zu einer mehr als 10 cm großen Scheibe Teig auseinander drücken.
  • Einen TL Speckwürfel darauf verteilen und vom Rand ausgehen den Teig nach oben über die Würfel ziehen. Es entsteht wieder eine Kugel.
  • Diese zum 2. Mal zu einer Platte auseinander drücken. Darauf achten, dass die Speckwürfel innen bleiben.
  • Diese Scheibe zur Seite legen, am Besten auf einem Tuch. Die nächste Kugel vom Teig abstechen und so weiter und so weiter.
  • In einem Topf ca. 2-3 cm hoch Öl zum Frittieren einfüllen und bei mittlerer Hitze heiß werden lassen.
  • Ein rohes Mekici in das heiße Fett geben und ausbacken. Mit einem Holzlöffel immer von der Seite etwas Fett über den Teig geben. Nach kurzer Zeit, abhängig von der Öltemperatur, 30-60 Sek., ist die Unterseite des Mekici goldgelb und kann gewendet werden. Nach kurzer Zeit ist die 2. Seite auch fertig und dann das goldbraune, köstlich duftende Mekici auf einem Küchenkrepp zum Abtropfen ablegen.
  • Und so nacheinander alle Teigteile frittieren und etwas abkühlen lassen.

Notizen

Man kann die Mekici kalt oder warm genießen. Wir reichen einen Dip oder Ajvar oder Joghurt dazu, der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Nährwertangaben

Kalorien: 249.7kcal | Kohlenhydrate: 36.9g | Eiweiß: 8.5g | Fett: 6.8g
Gericht: Backwaren, Hauptgericht
Land & Region: Mazedonisch
Haben Sie das Rezept ausprobiert?Erwähnen Sie @ballesworldblog oder markieren Sie uns unter #ballesworld!

Die köstlichen Mekici sind allein oder in irgendeiner Kombination immer eine Sünde wert und kommen bei unseren Freunden und Gästen immer sehr gut an.

Guten Appetit

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21 Kommentare

  1. Hallo liebe balle 😘alles was du vorbereitet hast super toll und bin ich mir sicher das schmeckt fabelhaft weil das habe ich selbe probiert toll weiter so ,gute Arbeit😘😘

  2. Liebe Balle, alles in deinem Blog ein Augen und bestimmt auch ein Gaumenschmaus.
    macht Freude es anzuschauen.
    Grüße zu dir…..Sarah.

    • Danke für die lieben Worte. Das „furchtbare“ daran, sie schmecken auch so wie sie aussehen. 😉

      Liebe Grüße Balle

    • Hallo Brigitte,
      erstmal vielen Dank. Zu der Frage mit dem Fett. Ich habe es noch nicht in der Pfanne probiert. Man kann aber auf jeden Fall die Fettmenge im Topf reduzieren. 1 cm müsste reichen. Der Teig an sich nimmt auch nicht sehr viel Fett auf, das sehe ich daran, dass bei soviel Teig nur wenig Fett verbraucht wird. Tut mir leid, dass ich Dir keine andere Antwort geben kann.

      Liebe Grüße Balle

    • Ich kann mich an diese Hitze sehr gut gewöhnen, denn ich kenne das aus meiner Kindheit in Mazedonien.

      Liebe Grüße Balle

    • Hallo meine Liebe,
      erstmal vielen Dank für das Lob. Ich freue mich riesig, dass die Frikadellen so gut ankommen.

      Liebe Grüße Balle

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