Sheet Pan Dinner mit ganzer Zucchini

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Für den letzten großen Food-Hype, One Pot Pasta, konnte ich mich absolut nicht begeistern – ihr denn? Wenn ich ehrlich bin, ich habe mir viele Rezepte angesehen, aber keines gefunden, welches mich zum Nachkochen animiert hat. Irgendetwas hat mich immer gestört und meine Meinung ist von einigen Bekannten bestätigt worden. 

Sheet Pan Dinner 11

Haken wir One-Pot-Pasta also ab und wenden wir uns dem nächsten Trend zu: Sheet Pan Dinner  – also Gerichte, bei denen alle Komponenten auf einem Backblech gegart werden. Das funktioniert fleischlos und mit Fleisch oder Fisch. Gemüse ist in jedem Fall reichlich dabei – Sauce dagegen nicht. Denn dann würden die Zutaten ja matschig. Stattdessen wandern die Komponenten „trocken “ bzw. mit etwas Öl, Gewürzen oder einer Glasur nacheinander auf das Blech und wenn Zeiten und Größen passen, ist am Ende alles gleichzeitig gar.

Aber offen gesagt, ist dies auch nichts weltbewegendes Neues, sondern alte Möglichkeiten der Zubereitung werden nun als große Erneuerung vermarktet.

Wie man das Ganze jetzt auch immer nennt, ist doch im Prinzip egal: Hauptsache lecker!

Also machen wir heute mal ein Sheet Pan Dinner oder „Ein Blech für alle Fälle“.

Sheet Pan Dinner 1


Zutaten für 3 Personen:

Gefüllte Zucchini:

  • 3 runde Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • 1 Möhre
  • 1 Zwiebel
  • 150 g Hackfleisch, gemischt
  • 3 EL Käse, gerieben
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 EL Petersilie, gehakt
  • Olivenöl zum Braten

Kartoffel:

  • 1000 g Kartoffel
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 20-30 g Parmesan, gerieben
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Bucovec 

Möhren:

  • 6 St Baby Möhren
  • 1 TL Salz
  • ½ EL Parmesan, gerieben
  • 1 TL Olivenöl

Zubereitung:

Der aufmerksame Leser wird gleich sagen:“ Wieso anbraten? Ich denke alles auf ein Blech und gut ist?“ Im Prinzip ist das auch richtig, doch bei mir gibt es keine Füllung, die nicht angebraten wird, weil sie dann viel besser schmeckt.

Paprika, Möhre und Zwiebel waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten. Sind die Zwiebel glasig, dass Gemüse etwas zur Seite schieben und das Hackfleisch dazu geben und anbraten. Wenn das Fleisch krümelig gebraten ist, mit dem Gemüse vermischen, den fein geschnittenen Knoblauch unterrühren und kurz mit anbraten und mit Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe würzen, abschmecken und die Petersilie überstreuen. Die Pfanne zur Seite stellen.

Die Kartoffeln schälen, waschen und in „Wedges“ also Keile schneiden oder achteln, egal wie man das jetzt nennt, diese sollten in etwa gleich groß sein.

Das Olivenöl und die Gewürze, Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe und Bucovec über die Kartoffelstücke geben, die Knoblauchzehen dazugeben und alles gut miteinander vermischen.

Die Möhren schälen, mit etwas Olivenöl einpinseln und mit etwas Salz würzen.

Den Backofen auf 220 Grad (Umluft 200 Grad) vorheizen.

Von den Zucchini den Deckel abschneiden und die Kerne mit einem Löffel vorsichtig auskratzen. Die Zucchini innen mir etwas Salz und Pfeffer würzen.

Sheet Pan Dinner 4

Anschließend die Zucchini mit der Hackfleisch Gemüse Mischung füllen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Mit je einem EL Käse bestreuen. Die marinierten Kartoffel und die Möhren auf dem Backblech dekorativ verteilen und alles mit Parmesan bestreuen.

Sheet Pan Dinner 6

Das Blech für 30-35 min in den Ofen geben, dann anrichten und servieren.

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Sie genießen mit der Familie eine sehr leckere Zucchini mit einer wunderbaren Füllung und diese passen perfekt zu den Kartoffeln und Möhren im Parmesanmantel.

Sheet Pan Dinner 15

Zubereitungszeit: 30 min

Guten Appetit!

17 Kommentare

  1. It looks to be delicious… I have made note of the recipe and will definitely try cooking in the future… thanks for sharing and have a wonderful holiday filled with love and happiness…. 🙂

    • It is very tasty. I am very pleased that the court liked you. Have fun cooking 🙂
      Greetings and a nice weekend 🙂

  2. Ja, sowas ist lecker, aber, wie du schon sagst, nichts Neues. One pot pasta kenne ich gar nicht, das muss ich erst einmal googlen.
    Das mit den Zucchini ist pfiffig dazu.
    Aber diese Mode, alte Sachen mit neuem Namen zu versehen und als völlig einzigartig und neu zu vermarkten hat ja auch schon einen Bart, wenn man mal an „Dauerlauf“ und „Jogging“ denkt. ;,-)

    • Jetzt habe ich one pot pasta nachgeschlagen. Aber da wird dann ja alles gekocht! Der Sinn der separat zubereiteten Pasta-Sauce ist ja, dass die Zutaten gebraten werden.
      Dann lieber einen Risotto, wo auch alles in einen Topf kommt, aber vorher angebraten wird, auch der Reis.

      Das mit Füllungen anbraten würde ich übrigens auch so machen … 😉 Gebratenes ist lecker!

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