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    Swinemünde

    Das polnische Rimini an der Ostsee

    Swinemünde ist eine Hafenstadt, die sich auf eine Inselgruppe im Nordwesten von Polen verteilt. Ein Teil liegt auf Usedom und ein Teil auf Wolin.

    Für den Urlauber auf der deutschen Seite der Insel gibt es zwei Möglichkeiten Swinemünde zu besuchen. Zu Fuß über den wunderbaren Strand Usedoms oder den Weg über das Wasser. Es gibt einen regelrechten Linienverkehr zwischen den Kaiserbädern Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck nach Swinemünde. Für 16,-€ pro Erwachsenem fährt man bequem hin und zurück. Es gibt eine kleine Gastronomie an Bord und in polnischen Gewässern kann man zollfrei einkaufen.

    Wir haben uns für den Weg über das Wasser entschieden, natürlich nur, damit ich hier berichten kann😇

    Alle Schiffe werden bei der Einfahrt in die Swine an der Westmole von der Mühlenbake begrüßt. Bei der Mühlenbake handelt es sich um ein Leuchtfeuer und um das Wahrzeichen von Swinemünde.

    Vorbei an der dem Alten Leuchtturm, der eine Aussichtsplattform bietet, erreicht man den Hafen von Swinemünde und kann den Hafen und die Stadt erkunden.

    Der Hafen ist natürlich ein wichtiger Umschlagplatz und verbindet Polen mit Skandinavien und den anderen Anrainerstaaten der Ostsee.

    Um vom Hafen auf die Insel Wolin zu gelangen muss man eine Fähre benutzen und hier scheiden sich die Geister. Es gibt zwei Fähren, eine nur für Einwohner, kostenfrei, und eine andere für die übrigen Gäste, kostenpflichtig.

    Der Tourismus und die Hafenwirtschaft sind die Haupteinnahmequellen der Stadt. Die Stadt wartet mit zahlreichen Geschäften, Freizeitangeboten, Hotels, Restaurants und Bars auf. Der Zentralplatz wurde neu gestaltet und ist einer der beliebtesten Treffpunkte.

    Erwähnenswert ist die Christuskirche mit einem über dem Mittelgang hängenden Schiffsmodell.

    In Swinemünde gibt es viel zu sehen und zu bestaunen. Zum Beispiel beherbergt das historische Rathaus das Fischereimuseum und, und …..

    Auf dem Weg zur Mühlenbake, die wir auch von der Landseite aus sehen wollten, kamen wir am sehr gepflegtem Yachthafen vorbei. Dieser muss unheimlich beliebt sein, wenn man das Bild mit der Bierzapfstelle sieht.

    Die Swine und damit die Einfahrt ins Stettiner Haff ist schon in der Preußenzeit mit Befestigungsanlagen gesichert worden. Diese Anlagen können heute noch besichtigt werden.

    Der Weg dorthin führt durch ein Naturschutzgebiet und man kann die Natur genießen, obwohl ein Paar Meter entfernt die Einfahrt zum Hafen liegt.

    Ihr werdet es nicht glauben, aber am Rand der alten Befestigungsanlagen gibt es Gastronomie. Und zwar solche die man jedem empfehlen kann. Essen und Getränke sehr gut und das Personal freundlich, bei gutem Preis-Leistungsverhältnis.

    Wenn man die Mühlenbake erreicht hat, wird man mit einem perfekten Blick über die Ostsee belohnt. Die ein-und ausfahrenden Schiffe beobachten und die Ruhe der See genießen, traumhaft.

    Jeder Tag geht natürlich zu Ende, so auch unser Tag in Swinemünde. Aber er fand einen schönen Abschluss. Wir haben das letzte Boot genommen und sind dann in der Abenddämmerung auf die Kaiserbäder zugefahren.

    Allein dafür hat sich die Fahrt gelohnt.

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    60 Kommentare

    1. I love the mill beacon and the old ships. So many of your photographs can give inspiration which poets feed upon and thrive in their writing. Thank you for displaying these and adding notes 🙂 🙂

    2. Wir waren letztes Jahr im Mai in Rewal. Ist ja alles dicht bei. Ich mag die Ostsee. Danke für den schönen Bericht 🙂 Liebe Grüße, Frauke

    3. Von Dänemark aus gibt es ja auch diese zollfreien Fahrten nach Swinemünde. Wir haben so oft davon gesprochen, das mal zu machen …
      Deine tollen Fotos bekräftigen den Gedanken, dass der Ort einen Ausflug wert ist.

    4. Wie schön diese Fahrt möchte ich auch noch einmal gerne machen. Ich war immer nur kurz dort und habe nicht die Schiffsanreise gemacht. Wahrscheinlich das Beste verpasst.🙄

      • Hallo Petra,
        ob Du das Beste verpasst hast, weiß ich nicht. Aber es war sehr schön, nur mein Mann war nicht so begeistert, weil es auf der Hinfahrt sehr geschaukelt hat und er das nicht verträgt.
        Der Rest hat ihn aber auch begeistert.

        Liebe Grüße
        Balle

    5. Wunderschöne Bilder und auch die Beschreibung dazu wirklich toll, liebe Balle!
      Haben auch vor, im Herbst wieder mal Richtung Ostsee, dieses Mal auch mit Abstecher nach Usedom und evtl sogar Swinemünde zu fahren. Wäre so schön wenn es klappen würde, denn dein so herrlich bebilderter Bericht macht daraus nun fast ein Muss! 😀
      Dankeschön und liebe Grüße von Hanne 🍀🌞💖

      • Liebe Hanne,
        jetzt musst Du. Alle haben es jetzt gelesen, ab im Herbst an die Ostsee. Es lohnt auf jeden Fall. 42 km feinster Sandstrand gibt es nur auf Usedom.

        Liebe Grüße
        Balle

        • Steht schon seit Ende letzten Jahres ganz fest in der Planung und ich hoffe, wünsche mir sehr, es bleibt auch dabei, liebe Balle. 😀
          Liebs Grüßle von Hanne

    6. Ach ist das schön, liebe Balle.
      Mein Vater stammte aus Swinemünde und sein Vater, also mein Großvater, war Zahnarzt und hatte Wohnort und Praxis am Markt. Ich weiß das alles nur von Bildern und Erzählungen, war noch nie dort.
      Gleich nach der Wende war ich auf Usedom, nur wenige Kilometer von Swinemünde entfernt, aber es gab noch Grenzen und ich konnte nicht hin.
      Um so mehr freue ich mich jetzt über deinen wunderbaren, detaillierten Bericht.
      Danke schön und liebe Grüße, Brigitte

      • Hallo liebe Brigitte,
        es freut mich sehr, dass ich Dir von der Stadt deiner Vorfahren etwas zeigen konnte.
        Du wirst bestimmt bald dorthin kommen.

        Liebe Grüße
        Balle

    7. Eine sehr schöne Doku in Bild und Wort über Swinemünde. Aus der Sicht des Naturbeobachter , ist nur wenige Kilometer entfernt der Wolinski Park Narodowy mit seiner einmaligen Natur. ZZt. der Sommerferien in Polen ist Swinemünde allerdings sehr stark besucht.

        • Gibt es für Hölle eigentlich noch eine Steigerung🤣??? Ich kenne Swinemünde als tollen Ort in der Vorsaison , kenne es aber auch im Hochsommer . Letzteres muß ich nicht unbedingt haben. LG Werner.

    8. Wie gerne hätte ich diese Tour mitgemacht. 🙂
      Aber Deine traumhaften Fotos entschädigen; und Deine Beschreibung ist das Tüpfelchen auf dem „i“… 🙂

      Liebe Grüße, Werner

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