Paprika-ein gesundes Gemüse für den Winter einkochen

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Meine Küche ohne Paprika-undenkbar.

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Warum ist das so? Alle Paprika haben kaum Kalorien, je nach Reifegrad bringen es 100 Gramm Paprika gerade einmal auf 19 bis 28 Kilokalorien. Der geringe Kaloriengehalt hängt damit zusammen, dass 100 Gramm Paprika nur 3 Gramm Kohlenhydrate, 0,3 Gramm Fett sowie 1,1 Gramm Protein enthalten.

Doch Paprika sind nicht nur gesund, weil sie kaum Kalorien haben, sondern auch wegen ihrer Inhaltsstoffe. So besitzt die Paprika große Mengen an Kalium, Magnesium, Zink und Calcium. Darüber hinaus ist die Paprika reich an VitaminenNeben Vitamin A und B ist in ihr besonders viel Vitamin C enthalten.

Im Sommer zur Haupterntezeit ist natürlich die Menge an Paprika am größten und die Preise am niedrigsten. Also sollte man die Paprika irgendwie in den Winter retten. Dazu gibt es unterschiedliche Methoden, die verschiedene Vor-und Nachteile haben.

Eine Methode der Konservierung, die die größte Verwendungsbreite bietet, ist das Einkochen.

Meine Methode möchte ich Euch heute vorstellen.

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Zutaten für 8 kleine Gläser:

  • 5 kg grüne Paprika

Zubereitung:

Die Paprika waschen, abtrocknen und backen. Bei einem Besuch bei meiner Mutter hatten wir die Gelegenheit auf einem Holzofen backen zu können. Die Paprika hin und wieder wenden. Wenn die Haut anfängt, schwarz zu werden die Paprika zum Abkühlen in eine Plastiktüte stecken. Durch das langsame Abkühlen in der Plastiktüte lässt sich die Paprika sehr leicht schälen. Ist die Paprika soweit abgekühlt, dass man sie anfassen kann, dann die Haut abziehen und die Kerne einschließlich Stiel entfernen. Die Paprikafilets zur Seite legen.

Wer nicht die Möglichkeit hat, einen Holzofen zu benutzen, der gebraucht seinen Backofen. Dazu die Paprika halbieren, die Kerne entfernen und mit der Schale nach oben auf ein Backblech legen. In den auf 200-220 Grad vorgeheizten Ofen schieben und zwar für ca. 10-15 min. Wenn die Haut schwarz wird, ab in die Tüte und dann geht es so weiter wie oben beschrieben.

Die Paprika in kleinere Stücke schneiden und in ein Glas mit Twist off Deckel geben. Das Glas füllen und mit einem Löffel die Paprika fest drücken, alle Luft sollte entweichen. Wenn das Glas voll ist, verschließen.

Die Gläser auf ein Backblech in den kalten Ofen stellen. Diesen auf 150 Grad aufheizen. Wenn man sieht, dass Luftperlen nach oben steigen, den Herd noch 30 min bei dieser Temperatur heizen lassen. Danach den Ofen abschalten und die Gläser bis zur vollständigen Abkühlung im Backofen lassen.

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Ihr habt richtig gelesen, ich habe nichts vergessen, kein Salz, kein Essig, kein Öl, nichts. In den Gläsern sind nur reine ursprüngliche Paprika und daher sind sie so vielfältig einsetzbar.

Zubereitungszeit ohne Einkochen: ca. 60 min

14 Kommentare

    • Hallo meine Liebe,
      jetzt bin ich etwas traurig, weil das Rezept zuspät kam.
      Nein, Wasser ist auch nicht in den Gläsern. Paprika besteht zu über 90% aus Wasser und das reicht aus um das Ganze zum Kochen zubringen.
      Liebe Grüße und einen schönen Abend
      Balle

      • Das müsste man doch auch mit Tomaten machen können oder? Ich finde nämlich diese Idee gut, dass man weder salzig noch sauer einlegt, wie du schon sagst, dann sind sie vielseitiger zu verwenden. Mit Salzlake oder sauer legt man sich fest. Wir haben heute gerade den letzten roten verputzt in deinen Hackklösschen mit Reis und Kräutersosse. Ich habe statt Hack Qorn-Granulat genommen. Dadurch wurden die Bällchen etwas zu weich, schmeckten aber trotzdem sehr lecker.

      • Hallo meine Liebe,
        mit Tomaten habe ich es auf diese Art noch nicht gemacht, aber meine Mutter. Wie das ganz genau geht, weiß ich nicht. Wenn Du möchtest besorge ich Dir das Rezept.

        Liebe Grüße

      • Das wäre für nächstes Jahr interessant, denn jetzt musste ich auch meine Tomaten grün abernten. Es ist zu kalt für die Pflanzen jetzt. Aber Tomaten wollen wir auf jeden Fall wieder haben.

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