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    Costa Adeje auf Teneriffa

    Nicht nur eine Partyhochburg

    Die Costa Adeje im Süden Teneriffas ist Thema meines letzten Beitrages über Teneriffa. Vielen ist dieses Gebiet als Partyhochburg bekannt, was auch in weiten Bereichen sicher so ist.

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    Aber es gibt auch viele ruhige Ecken und die Möglichkeiten einen geruhsamen Urlaub zu verbringen sind sehr groß.

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    Der Süden Teneriffas ist durch Trockenheit geprägt, so hat es in den letzten beiden Jahren nicht geregnet. Dies hat natürlich zur Folge, dass man über eine Senkung des Wasserverbrauches nachdenkt und die Gefahr von Bränden ist sehr groß.

    In diesem Zusammenhang darf ich Euch noch kurz eine weitere Besonderheit der Kanaren vorstellen, die Kanarische Kiefer. Diese ist endemisch, d.h.sie wächst nur auf den Kanaren, mit Ausnahme von Fuerteventura und Lanzarote. Die Kanarenkiefern haben auf den aus Vulkanen geborenen, „heißen“ Inseln eine ganz besondere Eigenschaft entwickelt. Ihre Pfahlwurzeln wachsen sehr tief in den Boden und ihre in schuppigen Platten aufgerissene Rinde ist bei alten Bäumen bis zu 50 Schichten dick. Den Waldbränden widersteht dieses Naturwunder indem seine Stammrinde in den Flammen nicht verkohlt, sondern verkrustet. Nadeln und Zweige verbrennen zwar in den Flammen, aber noch dem Brand schlagen diese Bäume relativ schnell wieder aus und leben weiter.

    Die karge Schönheit der Landschaft ist natürlich nicht jedermanns Geschmack, aber ich hoffe das ich Euch mit meinen Bildern die Landschaft, sowie die Tier- und Pflanzenwelt etwas näherbringen kann.

    Abschließend möchte ich Euch noch von einem Ausflug in die Unterwasserwelt erzählen. Auf Teneriffa gibt ein Unterseeboot für Touristen. Mit diesem Boot kann man ca 1stündige Ausflüge in die Unterwasserwelt mitmachen. Das U-Boot wird an der Oberfläche von einem Sicherheitsboot mit Tauchern an Bord begleitet. Sicherheitsbedenken braucht man nicht zuhaben. Man kann die Fahrt genießen.

    Ich möchte nicht soviel über den Tauchgang erzählen, sondern die Bilder sprechen lassen. Die Bilder geben nicht das ganze Farbspectrum wieder, weil das Wasser einzelne Farben aus dem Sonnenlicht herausfiltert. Und mit Blau geht es los.

    Das Boot wurde bei rund 30 m Tiefe auf Grund gelegt und einer der Taucher begann seinen „Tanz mit dem Stachelrochen“. Ich glaube die Beiden hatten viel Spaß dabei.

    „Goodbye Teneriffa, bis zum nächsten Mal.“

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    Zusammenfassend kann ich jetzt verstehen, warum jedes Jahr 4 Millionen Urlauber Teneriffa besuchen. Aber ob die Natur das so einfach verkraftet…

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    13 Kommentare

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