Aprikoseneis mit Honig

Cremig, fruchtig, sahnig, natürlich und mit vollem Geschmack.

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Eis, um genau zu sein, das Speiseeis, seit Jahrtausenden der Liebling von Millionen von Menschen. Das erste Speiseeis gab es vermutlich schon im antiken China. Dieses dem Sorbet ähnelnde Speiseeis war auch in der europäischen Antike bekannt. Alexander der Große war ein großer Freund von Wassereis und Hippokrates verschrieb es seinen Patienten gar als Schmerzmittel.

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Nach diesem kurzen Abstecher in die Antike, kommen wir wieder in unsere Zeit zurück und ich möchte Euch mein Aprikoseneis vorstellen. Vorab ein paar Infos.

Sonnengelbe Aprikosen

So lecker wie die Aprikosen sind, so gesund sind sie auch. Mit 280 Milligramm Kalium, 0,7 Milligramm Eisen und 1,6 Milligramm Provitamin A (Carotin) pro 100 Gramm liefert die Aprikose reichlich Nährstoffe. Carotin kann der Körper in Vitamin A umwandeln – wichtig unter anderem für Haut und Augen. Aprikosen enthalten außerdem Vitamin B1, B2, Vitamin C, und die Mineralstoffe Calcium und Phosphor.

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In dem Aufsatz Aprikosen – sonnengelbe Gesundheit findet Ihr viele weitere Informationen zu den wunderbaren Früchten. Zwei nicht alltägliche Rezepte habe ich auch noch für Euch: Aprikosenmarmelade mit Marzipan und die Grill Aprikosen mit Ricotta und Mandeln.

Gesunder Honig

Wichtig ist erst einmal: Honig enthält weniger Kalorien als Haushaltszucker. Honig enthält entzündungshemmende Enzyme, bioaktive Stoffe und Antioxidantien, die gesund sind. Die Antioxidantien können sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken und den Blutdruck senken.

Welche weiteren großartigen gesundheitlichen Vorteile der Honig noch hat, erfahrt unter Honig – der goldene Saft der Bienen. Aus der Menge der Rezepte mit Honig, darf ich Euch an dieser Stelle zwei Rezepte aus der Kategorie Gesundheitstipps ans Herz legen: Honig-Walnüsse-Zitrone Power Mix und die Zitronen-Ingwer-Honig Creme.

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Guarkernmehl

Das Guarkernmehl wird aus dem Samen der indischen Guarbohne gewonnen. Guarkernmehl hat ein sehr hohes Wasserbindungsvermögen und wird deshalb als gerne als Verdickungsmittel eingesetzt. Es ist glutenfrei und daher oft als Bindemittel in glutenfreien Backmischungen zu finden. Im Eis verhindert es die Eiskristallbildung.

 Information zum Preis des Gerichtes

Bei der Zubereitung verwende ich, soweit es aktuell möglich ist, immer Bio-Produkte.

Pro Portion kostet das Gericht circa: 0,60 €

Rezept


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Aprikoseneis mit Honig

Cremig, fruchtig, sahnig, natürlich und mit vollem Geschmack.
5 von 6 Bewertungen
Zubereitungszeit 10 Min.
Gefrierzeit 1 Std.
Arbeitszeit 1 Std. 10 Min.
Portionen 12 Kugeln
Kalorien für 1 Portion 116
Kosten/Portion 0,60 €

Zutaten
  

Zutaten für rund einen Liter Eis

  • 400 g Aprikosen (frisch)
  • 250 ml Milch (3,8 Prozent)
  • 300 ml Sahne
  • 6-7 EL Honig (ersatzweise Zucker oder Agavendicksaft)
  • 2 TL Guarkernmehl (gestrichen)
  • Prise Salz

Anleitung
 

  • Die Aprikosen waschen, halbieren und entkernen.
    400 g Aprikosen
  • Alle Zutaten in einen Mixer geben und fein pürieren.
    400 g Aprikosen, 250 ml Milch, 300 ml Sahne, 6-7 EL Honig, 2 TL Guarkernmehl, Prise Salz
  • Die cremige Masse in eine Eismaschine geben und das Eis in rund 60 Minuten gefrieren lassen.
  • Ohne Eismaschine:
    Wer nicht im Besitz einer Eismaschine ist, füllt die Eismasse in einen Behälter und stellt diesen für 5-6 Stunden in den Gefrierschrank oder das Gefrierfach. Damit das Eis gleichmäßig gefriert sollte es anfangs alle 30 min durchgerührt werden. Ab der zweiten Stunde reicht es alle 60 Minuten zu rühren.
  • Nach der „furchtbaren“ Wartezeit das köstliche Eis anrichten und servieren.
Gericht Dessert, Eis
Land & Region Deutsch

Notizen

  1. Das Eis ist nicht süß. Wer es süßer mag, kann die Honigmenge erhöhen oder den Honig durch Kristallzucker, Puderzucker oder Agavendicksaft ersetzen.
  2. Wer kein Guarkernmehl einsetzen will, kann auf Johannisbrotmehl oder Galantine ausweichen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Milch mit dem Johannisbrotmehl kurz aufkochen und dann abkühlen muss. Dies verlängert die Zubereitungszeit erheblich. Verwendet man Johannisbrotmehl erhöht sich die erforderliche Menge um 50 Prozent, aus 2 TL werden 3 TL.
  3. In vielen süßen Gerichte findet man die Zutat Salz und in vielen herzhaften Gerichten den Zucker. Warum ist das so? Warum gibt man eine Prise Salz in den Kuchen oder auch hier bei dem Aprikoseneis? Salz verstärkt die Geschmacksempfindung. Auf unserer Zunge befinden sich Geschmackspapillen, die Geschmacksknospen mit Sinneszellen enthalten. Je mehr wir von diesen anregen, desto besser nehmen wir den Geschmack wahr, der an das Gehirn weitergeleitet wird. Durch die Prise Salz schmeckt uns der Teig zum Beispiel süßer und die Limonade besser. Ähnlich verhält es sich mit einer Prise Zucker. Denn Zucker ist einfach ein sehr wichtiger Geschmacksträger. Er rundet den Geschmack ab und sorgt gerade bei Zutaten mit viel Säure dafür, dass das Gericht nicht zu sauer schmeckt. Das ist genauso wie mit Fett. Zucker und Fett geben erst den richtig guten Geschmack.
  4. Eine Prise entspricht der Menge, die zwischen Daumen und Zeigefinger passt. Wichtig ist dabei, dass die Zutat wirklich nur mit den Spitzen der Finger gehalten wird.

Nährwertangaben

Kalorien: 116kcal | Kohlenhydrate: 12.7g | Eiweiß: 1.6g | Fett: 6.4g

Equipment

Eismaschine & Joghurtbereiter – 2,0 L
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Sie servieren der Familie und den Gästen ein cremiges Eis mit einem natürlichen und umwerfenden Geschmack.

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Guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren!

Wenn Ihnen mein Rezept gefallen hat, habe ich noch passende Rezeptideen für Sie:

Eure Balle

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