Staudensellerie für alle Fälle

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Jahr für Jahr landen in Deutschland rund 12 Millionen Tonnen — in Worten: zwölf Millionen Tonnen — Lebensmittel im Müll. Pro Kopf sind das 75 Kilo. In der Summe sind das jedes Jahr Lebensmittel im Wert von rund 20 Milliarden Euro, soweit die Verbraucherzentrale. Unvorstellbar, aber Realität. Ein Beispiel dazu.

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Die meisten von uns haben schon vor dem Problemchen gestanden, welches ich Euch jetzt schildern möchte. Für den Beitrag „Grießflammeri mit gegrilltem Gemüse“ musste ich das Gemüse kaufen und stand dann in meinem Lieblingsladen vor dem Staudensellerie. Ich brauchte für das Gericht 2 bis 4 Stängel. Was habe ich aber gefunden, wunderschöne große Stauden in Bio Qualität. Von wegen 2 Stängel, es waren mindestens 20. Was macht man jetzt? Man kauft, weil man den Artikel braucht und leider wandert der Rest bei vielen meist in die Tonne.

Lebensmittel wegwerfen, geht überhaupt nicht. Es muss also eine Lösung geben. Die gibt es und nennt sich Vorratshaltung.

Staudensellerie für alle Gelegenheiten - Bereit zum Einfrieren - ballesworld

Das obige Beispiel ist nur eines von vielen. Gerade während der Hochsaison gibt es viele Gemüse, die schlicht zu groß sind für eine Mahlzeit. Knollensellerie lag bei dem Einkauf auch im Regal, Kopfgröße! Wenn man aber nur ein Stück braucht, für eine Suppe oder eine leckere Soße? Der Handel bietet natürlich eine Lösung an: Suppengemüse! Meist ein Stück Sellerie, eine Möhre und etwas Petersilie, über die Frische und den Preis möchte ich jetzt nichts sagen.

Warum nicht selber machen und Geld sparen? In meinem Fall heißt das Resteverwertung und Vorratshaltung zusammen. An dem Beispiel Staudensellerie möchte ich Euch darlegen, wie schnell und einfach man Geld sparen kann, wenn man nichts wegwerfen muss.

Rezept


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Staudensellerie für alle Fälle

Staudensellerie für jede Gelegenheit, ein Beispiel für eine gelungene Resteverwertung und ein wichtiger Grund für die Vorratshaltung.
5 von 1 Bewertung
Zubereitungszeit 15 Min.
Arbeitszeit 15 Min.
Portionen 2 Personen

Zutaten
  

  • 1 Staudensellerie (Rest)

Equipment

  • 1 Messer (groß)
  • 1 Messer (klein)
  • 1 Schneidebrett
  • 2 Gefrierbeutel (oder Dosen )
  • 2 Verschlussklemmen

Anleitungen
 

  • Den Sellerie in einzelne Stangen teilen und waschen. Die zarten Blätter in der Staudenmitte werden mit ihrem feinen und zarten Aroma auch benutzt, also nicht wegwerfen.
  • Jetzt kommen wir zum Fadenziehen, denn meist hat der Sellerie unangenehme Fäden, die man nicht unbedingt verzehren möchte. Dazu die äußere halbrunde Seite der Sellerie mit einem Messer am unteren Ende leicht schräg einschneiden und die Fäden zwischen Messer und Daumen bis zum oberen Ende abziehen.
  • Jetzt die Staudensellerie in Stücke schneiden. Für Suppen teile ich das Gemüse in kleine und feine Stücke und hier gebe ich auch die fein geschnittenen Blätter dazu. Bei der Verwendung in Eintöpfen, Fleischgerichten und Soßen schneide ich die Stücke etwas größer.
  • Ab in die Tüte oder Gefrierdose, beschriften und in den Gefrierschrank damit.
Gericht Resteverwertung, Vorratshaltung
Land & Region Deutsch, Mazedonisch
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So schnell und einfach kann man Reste verwerten, Müll vermeiden und Geld sparen.

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Ich liebe es beim Kochen, an den Gefrierschrank zu gehen, die Dosen mit den benötigten Zutaten herauszunehmen und mit einem leckeren Gericht meine Familie zu verwöhnen. Zum Beispiel eine Bratensoße mit Staudensellerie aus der Vorratshaltung. Horst Lichter würde sagen:“ Ein Träumchen“!

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