Feigentörtchen mit Frischkäse und Pistazien

Eine gesunde Verführung

Jetzt haben sie Hochsaison. Feigen! Sie sind honigsüß, saftig, kalorienarm und gesund. Es gibt viele gute Gründe, einmal wieder frische Feigen zu essen.

Frische Feigen sind ein echtes Superfood und waren schon in der Antike beliebt. Schon damals wusste man, was in der „ältesten Frucht der Welt“ steckt.

Eine Frucht (60 g) enthält nur knapp 40 kcal. Dazu liefern Feigen neben Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen auch eine gute Portion Vitamine sowie verdauungsfördernde Enzyme und sättigende Ballaststoffe.

Die stimmungsaufhellende Wirkung von Feigen, sollte man in der vor uns liegenden dunklen Jahreszeit nicht unterschätzen.

Meine Begeisterung für diese Gesundheitsbomben ist riesig, nicht nur wegen der gesunden Inhaltsstoffe, sondern natürlich auch wegen dem exzellenten Geschmack.

In der letzten Feigensaison habe ich Euch schon die traumhafte „Karamellisierte Feigen auf Orangen Polenta“ vorgestellt. Heute gibt es ein Rezept zum Backen, denn Abwechslung muss sein.

Rezept


Feigentörtchen mit Frischkäse und Pistazien

Feigentörtchen mit Frischkäse und Pistazien, optisch ein Hingucker, geschmacklich eine Offenbarung und gesund sind sie auch noch. Einfach und schnell in derZubereitung
5 von 3 Bewertungen
Zubereitungszeit 20 Min.
Backzeit 20 Min.
Arbeitszeit 40 Min.
Portionen 4 Personen
Kalorien für 1 Portion 473.1

Zutaten
  

  • 4 Feigen
  • 1 Packung Blätterteig
  • 100 g Frischkäse
  • 50 g Honig
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Zitronenabrieb
  • 1 EL Haferflocken
  • 30 g Pistazien (grob gemahlen)
  • 1 EL Pistazien zum Bestreuen (gehackt)
  • Puderzucker zum Dekorieren
  • 4 Tarte-Backformen aus Papier (7,5 cm Durchmesser)

Anleitungen
 

  • Den Frischkäse in eine Schüssel geben. Den Honig, den Zitronensaft, die Haferflocken, den Zitronenabrieb und die gemahlenen Pistazienkerne dazu geben.
  • Alles miteinander zu einer homogenen Masse verrühren. Die Creme abschmecken.
  • Den Backofen auf 220°C (Umluft 200°C) vorheizen.
  • Den Blätterteig ausrollen. Mit Hilfe einer kleinen Schüssel, die wegen dem Rand größer als die Förmchen sein sollte.
  • Den Teig ausstechen und die Tarte Formen damit auslegen.
  • Die Feigen in 8 Stücke schneiden, dabei aber darauf achten den Boden nicht zu trennen. Die Feigen sollen auch nach dem Backen ihre Blütenform beibehalten.
  • In die mit Blätterteig ausgelegten Backformen einen Teelöffel der Käsemischung geben.
  • Jeweils eine Feige daraufsetzen.
  • Anschließend die Feige mit 2 TL der Käse Creme füllen und mit gehackten Pistazien bestreuen.
  • Die Törtchen in eine kleine Backform setzen und diese bei 200°C Umluft für ca. 20 min backen.
  • Nachdem Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen, mit Puderzucker bestäuben und servieren. Ob warm oder kalt, immer ein Genuss.
Gericht Dessert
Land & Region Deutsch

Nährwertangaben

Kalorien: 473.1kcal | Kohlenhydrate: 44.7g | Eiweiß: 8.9g | Fett: 27.5g
Haben Sie das Rezept ausprobiert?Erwähnen Sie @ballesworldblog oder nutzen Sie den Hashtag #ballesworld!

Sie genießen eine lila Gesundheitsbombe (Feige) auf einem knusprigen Bett aus Blätterteig, die Käse Creme verzaubert mit einem dezenten Zitronenaroma und dem Crunch der Pistazien und der Honig liefert sein Aroma und seine Süße dazu.

Guten Appetit

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17 Kommentare

  1. Ich habe bei Feigen immer gemischte Gefühle, bringe es irgendwie nicht über mich, sie appetitlich zu finden, nachdem ich erfahren habe, dass beim Bestäuben eine Feigenwespe ins Innere der Blüte kriecht, um dort ihre Eier abzulegen. Beim Hineinkriechen verliert die Wespe die Flügel und stirbt nach der Eiablage in der Blüte, wo sie von den Pflanzenenzymen verdaut wird. Was mit den Eiern passiert, ist mir allerdings nicht so ganz klar. Will ich auch lieber nicht wissen 🙂
    Aber mittleweile sollen wohl auch schon Feigen gezüchtet worden sein, die sich selbst befruchten.

    • Hallo meine Liebe,
      im Netz findet man seitenlange Abhandlungen wann und wie die Feigen befruchtet werden. Kompliziert, ohne entsprechende Vorkenntnisse kaum zu verstehen. Aber es gibt, wie Du schon erwähntest selbstbefruchtende Feigen, weil diese einfachen zu halten sind, gehe ich davon aus, dass die Mehrheit so ist.

      Liebe Grüße
      Balle

  2. Ein Augen- und sicher auch ein Gaumenschmaus! Ich musste 32 Jahre alt werden, bevor ich zum ersten Mal – in Südfrankreich – frische Feigen direkt vom Baum essen durfte. Danach habe ich nie wieder getrocknete gegessen. Das ist einfach kein Vergleich.

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